Call of Duty: World War II – Unsere Erwartungen bezüglich eSport und competitive!


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Mit der kürzlich erfolgten offiziellen Bestätigung der Rückkehr von Call of Duty zu boots on the ground und einem voraussichtlich sehr viel langsameren Spielstil stellen sich Jetpacker, Backsitter und Pre-Nader aller Länder die Frage: Wird der competitive Bereich womöglich “langweiliger” als in den 3 Vorgängern? Wird der aggressive Spielstil mancher Runabouts womöglich durch stumpfes Pre-Aimen und “taktisches Warten” in diversen Headglitches abgelöst? Werden einige Spieler ohne Spezialisten überhaupt noch Kills machen können?






Natürlich, es ist noch sehr früh um solcherlei Spekulationen untermauern zu können. Der Mutliplayer Reveal wird vermutlich erst in einigen Monaten stattfinden, vom potentiellen eSport Regelwerk ganz zu schweigen.
Dennoch ist ein solch drastischer zukünftiger Umschwung – weg vom 3×3 Wege System (drei nach oben und drei nach links und rechts) hin zu einem kontrollierten horizontalen Kampf auf dem Boden – zu interessant um ihn unkommentiert zu lassen.

Deshalb wollen wir euch in diesem Artikel einige unserer Ängste, Wünsche und Erwartungen präsentieren und gerne auch mit euch diskutieren. Schließlich sind wir bekanntermaßen die anstrengendsten Kunden mit dem unruhigsten Dislike Finger der Welt!

Zuschauer und Events
Eine Sache über Call of Duty ist nicht zu leugnen: Die absoluten Zahlen an Zuschauern, egal ob online oder offline, sind parallel zu Advanced Warfare und Black Ops 3 massiv gestiegen. Die Statistiken zu IW sind durch den Wechsel zu MLG.tv zu verfälscht, um eine repräsentative Aussage treffen zu können.
Man könnte also schlussfolgern, dass viele Zuschauer das schnelle, unberechenbare Gameplay unterhaltend fanden. Schließlich “begünstigt” ein abwechslungsreicheres Movement “Clutch Plays” einzelner Personen, die Teamtaktik gerät in den Hintergrund und der Einzelspieler hat die Möglichkeit, durch Wallruns, Springen und weitere “Jetpacker Moves” viel agiler in Gunfights sein Können unter Beweis zu stellen, wohingegen man gute “Taktik” nur sehr schwer highlighten kann, was das ganze anschaulicher macht.
Das soll nicht heißen, dass BOTG langweilig ist, es ist lediglich schwerer, Plays zu highlighten.
Andererseits kann es auch möglich sein, dass wir durch das “Oldschool” Feeling sehr viele “ältere” (für CoD Verhältnisse) Zuschauer hinzubekommen, die Zukunfts CoD vorher abgeschreckt hat. Beispielsweise Leute, die mit CoD4 oder Ghosts aufgehört haben, Call of Duty aktiv zu spielen und sich jetzt wieder dafür interessieren.
Wir wünschen uns konkret folgende Dinge: Rückkehr zu Twitch als Haupt-Streamplattform, attraktivere Gestaltung der offline Events für Organisationen (mehr Streams, Streams von Open Bracket Matches, “Orga-Ticket-Pakete” mit Tickets für Coaches, Fotografen, PR-Leute, etc. zusammen gefasst, usw.), eine regelmäßige Pro League über fast das gesamte Jahr.

Maps und Modis
Hier ist uns vor allem eines wichtig: ein sehr viel größerer Mappool. Je mehr Maps es gibt, desto langsamer werden die Maps von den Teams “perfektioniert” und desto spannender werden die Matches. Außerdem kann man mit einem großen Mappool endlich wieder Map Vetos einführen, was den Spielern und Teams wiederum zusagen würde. Vetos bei einem so kleinen Mappool wie IW machen dagegen kaum Sinn.
Doch welche Modis könnte es im einem BOTG CoD geben? SnD steht außer Frage, aber dann? Stellung wäre eine Möglichkeit, allerdings ist Stellung in einem BOTG CoD extrem Set Up abhängig und könnte bei manchen Begegnungen ziemlich einseitig, teilweise womöglich langweilig aussehen. CTF halten wir für sehr wahrscheinlich, Uplink macht in einem WW2 Setting dagegen kaum Sinn. Wir glauben außerdem, dass Sledgehammer Games sich einen neuen Modus einfallen lässt, der möglicherweise zu den eSport Modis hinzugefügt wird. SH hat bereits mit Uplink einen Modus entwickelt, der sich in allen Zukunfts-CoDs etabliert hat. Es ist durchaus möglich, dass sie dasselbe in einem BOTG CoD verwirklichen möchten. Was das dann sein könnte können wir nur spekulieren, aber ihr dürft uns natürlich gerne eure Ideen dazu mitteilen!
Theoretisch besteht auch die Möglichkeit, dass Call of Duty mit der Rückkehr zu BOTG versucht, nach dem Vorbild von CSGO auf SnD als einzigen Modus mit einem großen Mappool zu setzen. Das wäre, wenn man sich den großen Teil der only SnD Spieler in der Community anschaut, gar nicht so abwegig.
Trotzdem denken wir, dass Call of Duty ein Allmode eSport bleiben wird, um die Attraktivität für eSport nicht zu senken und Activision wohl auch keine solchen Experimente mehr wagen möchte.

Movement & Spezialisten
Der ein oder andere fragt sich jetzt vielleicht: Was gibt es da zu diskutieren? Aber wir hätten da einige Ideen…
So war in geleakten Box Arts die Rede von “fast-paced combat”, übersetzt so viel wie “schnelle Kämpfe”. Das wird vermutlich allgemein die schnellere Spielgeschwindigkeit Call of Dutys im Vergleich zu beispielsweise Battlefield beschreiben. Wer möchte, kann darin aber auch eine vergleichsweise schnellere Art des Movements rauslesen. Möglich wäre z.B. Rutschen wie in Ghosts. Klar, das ist extrem viel Interpretation, aber warum sollte man ein BOTG CoD, welches nach 3 Future Movement CoDs released wird, als “schnell” betiteln?
Punkt Spezialisten: Es ist doch extrem unwahrscheinlich, Superhelden Fähigkeiten in ein WW2 CoD zu integrieren. Wenn wir also von Spezialisten reden, meinen wir damit die Möglichkeit, beispielsweise bestimmten Charakteren bestimmte Perks zuzuordnen. So könnte beispielsweise nur ein Charakter in einem Team das Perk Overkill auswählen, oder die Anzahl der Aufsätze erhöhen, etc.
Einfach um das Spielgeschehen unterhaltender und taktischer zu gestalten, halten wir so etwas durchaus für möglich.
Es wäre auch denkbar, dass die Spezialisten durch eine Art “Pro Mod” ähnliches Auswahlsystem ersetzt werden (1 SMG, 1 AR, 1 Sniper, usw.) welches an bestimmte Perks gebunden ist.

Private Lobbies
Schon lange gibt es den Wunsch, in eigenen Lobbies nicht nur einzelne Spiele, sondern auch Series spielen zu können. Dass man als Host also nur “Best of 5 CWL” einstellt, und das Spiel dann von alleine die nächsten Spiele einstellt, nach Einstellung den Host wechselt, einen Mapcount errechnet, etc. Wenn man das ganze weiter denkt, könnte man sogar komplette Turniere erstellen, die eigene Brackets erstellen, zu denen man dann nur anfangs Spieler einladen muss. So wäre es dann theoretisch möglich, ohne die Gegner zu adden in das nächste Match zu joinen, eine In-Game Benachrichtigung zu bekommen, wenn das andere Team fertig ist usw. Der Wunsch nach solch einem Feature entspringt womöglich unserem Geist als Turnier Hoster, dennoch wäre es natürlich eine interessante Neuerung.
Auch wäre es interessant, wenn es die Möglichkeit geben würde, um In-Game Währung zu spielen. Man stelle sich das ganze vor, als würde man in Black Ops 3 private Challenges um Kryptos spielen. Oder eine “Wager Playlist” wie in Black Ops 1 mit Einsatz.

Wir hätten noch einige andere Ideen, aber das würde hier den Rahmen sprengen.
Deshalb hoffen wir jetzt auf Sledgehammer Games, auf dass sie 2017/18 zu einem Glanzjahr für den Call of Duty eSport machen!

Falls ihr Anmerkungen oder eigene Ideen habt, freuen wir uns natürlich darauf, eure Meinung zu hören!

Euer eSportClubDE Team


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